Integrative Gestalttherapie

Was bedeutet das?

Die integrative Gestalttherapie ist ein humanistisches psychotherapeutisches Verfahren. Der Fokus liegt in der Gegenwart - im Hier und Jetzt. Genauer gesagt: "Was bedeutet Vergangenes für mich jetzt in der Gegenwart?". 

Die Gestalttherapie ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz bei dem alle Aspekte des Lebens von Bedeutung sind. Der Körper und die Atmung sind wesentliche Bestandteile und werden in der Therapie miteinbezogen. Dazu ist die Gestalt erlebnisorientiert, das heißt mittels Achtsamkeits- und Awareness-Übungen wird der Blick auf das Bewusstsein geschärft. 

 

Der Mensch wird im Rahmen der Gestalttherapie zum aktiven Gestalter seines Lebens. Der Philosoph Martin Buber hatte mit seinem Werk des dialogischen Prinzips einen großen Einfluss auf die Gestalttherapie, denn im Zentrum steht der Dialog auf Augenhöhe sowie die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn. 

 

"Der Mensch wird am Du zum Ich"

- Martin Buber.

In der Integrativen Gestalttherapie werden aktuelle Konflikte und Belastungen in Bezug zu früheren Erfahrungen gesehen, die damals eventuell nicht ausreichend verarbeitet werden konnten und nun unter Leidensdruck sicht- und fühlbar werden. Der oder die TherapeutIn hilft dabei diese Erfahrungen in einem sicheren Rahmen zu verarbeiten und gibt die Stütze bzw. den benötigten Support und stärkt dabei gleichzeitig die Autonomie und Selbstverantwortung des/der KlientIn.

Wozu Gestalttherapie?

Gestalttherapie kann dabei helfen festgefahrene Muster zu lockern und sich mit "unfinished business" - also offenen Dingen bzw. Gestalten aus der Vergangenheit zu beschäftigen und diese aufzulösen. Mittels Gesprächen, Körperarbeit und kreativen Medien wird individuell auf die Person eingegangen und deren Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Behandlungsschwerpunkte

- Angst & Phobien

- Psychosomatik

- Beziehungsprobleme & Sexualität

- Familiäre Themen

- Sucht/ Abhängigkeit

- Burnout und Stressbewältigung

- Schlaf und Träume

„Angst ist immer das Ergebnis einer Abkehr vom Jetzt“ —  Fritz Perls